Clique  – Wir im SÜDen Berlins
Ausgabe 3 / 2011

›BERLIN-IMPRESSIONEN‹
Eine Ausstellung von Beate Schmitt
und Rainer Reusch


Beate Schmitt lebt seit 1981 in Berlin. Von Modedesign, Schauspielerei bis hin zur Mediengestalterin und Mitherausgeberin der damaligen Aachener Frauenzeitung gehört sie allemal zu den vielseitigen und aktiven Frauen. Seit 1999 widmet sie sich nunmehr der freien Malerei. Ihre Medien sind Glas, Leinwand und Papier. Die Leichtigkeit des Seins und die Freiheit es zu tun spiegelt sich in ihren Bildern wieder. Es sind Momentaufnahmen aus dem Jetzt und Heute. Ihre Bilder reflektieren die Zeit und ihr Leben. Sie geht dabei zwei Wege, die Hinterglasmalerei und die expressive Malerei auf Leinwand. Da sie bei der Hinterglasmalerei sehr fein und diszipliniert arbeiten muss und vorher der Entwurf steht, tobt sie sich auf der Leinwand aus, direkt und spontan. Bis jetzt hat Beate meist figürliche, erotische Darstellungen gemalt, die einen starken sinnlichen Augenblick festhalten. Heute malt sie auch andere Themen, die sie emotional berühren. Wie gesagt, es sind Momentaufnahmen!

 

BE IN BERLIN – KUDAMM ▪ PEOPLE ▪ FASHION ▪ NEWS
August 2010
KULTDAMM-Trends, Design und Kunst rund um den Kurfürstendamm
›BERLIN-IMPRESSIONEN‹
Eine Ausstellung von Beate Schmitt und Rainer Reusch

Nach dem erotischen Duell 2008, wagen sich Beate Schmitt und Rainer Reusch
2010 erneut an eine gemeinsame Ausstellung. Diesmal liegt das Augenmerk
dabei auf deren Eindrücke von Berlin. Passend zum Urlaubsmonat August, indem
viele Touristen die Hauptstadt bereisen, aber auch Berliner ihre Freizeit genießen,
wird in der Art & Champagne Galerie Micaela vom 6. August bis 8. September
ihre neue Ausstellung ›Berlin-Impressionen‹ präsentiert.
Durch die faszinierenden Bilder bekommt man die Möglichkeit, sich einen neuen und ganz eigenen Eindruck dieser vielseitigen Stadt zu machen. Beate Schmitt, die besonders das Leben von Menschen in Berlin präsentieren will, ist schon länger bekannt für ihre positive Betrachtung des Lebens. Rainer Reusch dagegen, befasst sich eher mit der Architektur Berlins und deren Stimmung. Dabei ist sein Stil, die Wandmalerei, ganz klar wider zu erkennen. Die Bildkombination von beiden Künstlern zeigt noch einmal deutlich das besondere Flair Berlins. Wer also ein Berlinsouvenir der besonderen Art mit nach Hause bringen will, kann in der Galerie die Bilder in unterschiedlichen Formaten, Hinterglasmalerei, Aquarellen oder Leinwandbildern kaufen.

Vernissage, 6. August 2010 ab 19.00 Uhr, Finissage, 8.September 2010
ab 19.00 Uhr Art & Champagne Galerie Micaela, Kurfürstendamm 171
Tel: 0162-634 1818

 

TIP BERLIN – NEUES AUS DER KUNSTWELT
Nummer 26/2008
In der Ausstellung ›Shanghai trifft Berlin‹ wird die Globalisierung vollzogen

Jie Li, die chinesische Künstlerin und Betreiberin der Produzentengalerie Nothingart/Shanghai, kommt mit acht Künstlerinnen und Künstlern nach Berlin, um die kulturelle Einbahnstraße für den Gegenverkehr zu eröffnen.
Sie bringt Kunst mit, die von sich behauptet, einen eigenen Weg zu gehen, aus einem freien Land zu kommen ohne staatliche Bevormundung. Sie will sich hier dem Dialog stellen, Vorurteile ausräumen, die Globalisierung auf eine andere Art thematisieren und gegen Klischees kämpfen, die auf beiden Seiten existieren. Die Künstler Astrid Roecken, Beate Schmitt, Guo Dong Yi, Jia Xiang Tao, Jian Qing Ye,
Jie Li-Elbrächter, Jing Zhang, Liang He, Rainer Reusch, Robert  Rutman, Yun Yao Zhang, Zehn Yu Zhang wollen gemeinsam den Sound des 21.Jahrhunderts bringen, und wir werden lauschen müssen. Auf jeden Fall werden sie mit einigen Berliner Künstlern gemeinsam die Auseinandersetzung wagen.

Shanghai trifft Berlin
Prinzessinnenstraße 8-14, Kreuzberg
14.-26.12., tgl. 14-20 Uhr
Eröffnung: Sa 13.12., 18 Uhr

 

DIE WELT – BERLINER KUNSTMARKT
Samstag, 2. Februar 2008
Beate Schmitt und Rainer Reusch im erotischen Duell mit Schaumwein

Also gut, den Schaumwein hat es nur im Galerienamen, ›Art & Champagne Galerie (Micaela Reske)‹, vielleicht wird er zur Vernissage am 15. Februar ja auch kredenzt, aber ein ›erotisches Duell‹ wird in der Tat versprochen. Die 1981 nach Berlin gekommene Ex-Mode-Designerin Beate Schmitt ficht, mal poppig, mal expressionistisch, mit dem Säbel der gelegentlich auch provokanten Akte. Rainer Reusch ist auch jemand, der mit assoziativen Mitteln zu Werke geht und Erotik in einem Paar roter, runder Äpfel zu entdecken sucht. Aber keine Sorge: Verletzt wird hier niemand. Es ist, so die Künstler, ein ›freiwilliger Zweikampf mit gleichen Waffen‹. Wobei man Beate Schmitt einen vielleicht männlichen Blick attestieren mag, und Rainer Reusch das Sublimierende. Vertauschte Rollen also? Vielleicht, aber das ist vielleicht auch ein Klischee. Heute können auch Künstlerinnen sozial akzeptabel Lust auch in herb-direkter Form thematisieren – etwas, das sich die männliche Malerschaft schon lange herausgenommen hat. Und mag man so etwas, fragt man sich auch: Ja warum nicht? Bei Beate Schmitt wird man die mit harten Linien und nicht ganz realistisch geformten Figuren vielleicht bevorzugen wollen, aber das ist Geschmackssache.

Die Eröffnung ist am 14. Februar ab 19.00 Uhr.
Ku’damm 171, Mo–Sa ab 14 Uhr bis open end, vom 15.2. bis 23.3. 2008